Hochzeits-Braeuche
Posts mit dem Label bräutigam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label bräutigam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Hochzeitsbrauch "Maistrich"

Hochzeits-Braeuche mai-strich
Der "Maistrich" ist ein Hochzeitsbrauch, der von den Freunden zweier Verliebten begangen wird. Der Mai-Strich wird in der Nacht zum 1. Mai von Freunden mit Kreide gezogen und zwar der gesamte Weg zwischen den jeweiligen Wohnungen. Wird vorrangig bei Paaren gemacht, die noch nicht öffentlich bzw. noch nicht sehr lange als Paar gelten.

Als "Häckselstreuen" ist das auch vielerorts bekannt. Allerdings wird der Häcksel nicht direkt zwischen Braut und Bräutigam gestreut, sondern ein Umweg gemacht zu den ganzen Verflossenen. An jeder Station wird so lange gestreut, bis die Streuende eine Auslöse aus Bier und Schnaps erhalten haben.

Hochzeitsbrauch auf Samoa

Hochzeits-Braeuche
hochzeitsbrauch samoa polynesien tapa siapoAuf Samoa ist es Brauch bei einer Hochzeit, dass die frisch vermählte Braut sich für die Geschenke des Bräutigams mit einem 'Siapo' (samoanisches 'Tapa') als Gegengabe bedanken muss.

Tapa' diente in Polynesien normalerweise als Kleidungsstück - besonders reich verzierte Tapabahnen schmückten Häuptlinge bei zeremoniellen Anlässen - als Schlafunterlage und Decke, als Schmuckstück der Hütte sowie als Tausch- und Geschenkobjekt. In Neukaledonien (Melanesien) wickelte man Gaben oder wertvolle Gegenstände in 'Tapa' ein; dort symbolisierte 'Tapa' als Fahne an einer Holzstange befestigt den Willkommensgruß, zusammengeknotet überbracht Frieden oder Krieg. Auf den Neuen Hebriden (Melanesien) zeigte 'Tapa' als Gürtel getragen, mit roten oder schwarzen Verzierungen versehen, den Rang einer Person.

Warum heissen Flitterwochen eigentlich "Flitterwochen"?

Hochzeits-Braeuche
flitterwochen braut und braeutigam heirat hochzeitsreiseMit dem Flitter, dem wertlosen Glanz hat das Wort Flitterwochen nichts zu tun. Vielmehr ist die Zeit nach der Hochzeit gemeint, in der "gevlittert" wird. Dieser mittelhochdeutsche Ausdruck bedeutet "kichern, flüstern, liebkosen" – und dazu soll dann reichlich Gelegenheit sein in den Flitterwochen, die also eigentlich "Vlitterwochen" sein sollten

10 Tipps, die eine Hochzeit zu einem Erfolg zu machen

Hochzeits-Braeuche
  1. Als Verantwortliche/(r): Vergessen Sie Ihre Notizen nicht. Und auch nicht Ihre Brille.
  2. Heute ist ein Glückstag. Also bekommt jeder Anwesende und jede Anwesende von Ihnen ein freundliches Wort und ein Lächeln. Familienstreitigkeiten gibts erst morgen wieder.
  3. Redner murmeln nicht, sprechen laut und deutlich, so dass alle sie hören. Wenn ein Mikrofon da ist: Vorher prüfen, ob es funktioniert (das gilt für alle Vertreter elektrischer und elektronischer Heimtücke: Musikinstrumente, Beamer, Notebook....).
  4. Als Frau benutzen Sie zur Sicherheit wasserfeste Mascara am Hochzeitstag. Sie wissen nicht, wie emotional der Tag wird. Und sie wollen keine schwarzen Tränen, die ihre Wangen herunterrollen. Taschentücher sollten in jedem Fall in Ihrer Handtasche sein.
  5. Manche Menschen sind allergisch auf Parfüm. Verwenden Sie lieber Puder.
  6. Schützen Sie Ihre Achselhöhlen. Sie wollen sicher keine Schweißränder auf Ihrem wunderschönen Kleid.
  7. Beschäftigen Sie die Gäste vor der Ankunft von Braut und Bräutigam. Eine Ratespiel über die beiden ist schnell vorbereitet (Schwiegermütter und Omas fragen für interessante Details!), macht aber allen Beteiligten viel Spass.
  8. Das Hochzeitsvideo dreht sich um Braut und Bräutigam. Arbeiten Sie viel mit Nahaufnahmen. Denken Sie an das Thema der Hochzeit und schneiden Sie entsprechend Bildmaterial ein.
  9. Beschäftigen Sie alle Kinder, auch die Kleinsten: Lieder singen, Gedichte vortragen, Blumen streuen. Stellen Sie eine Erwachsene zur Kinderbetreuung ab.
  10. Als Bräutigam: Vergessen Sie bloß nicht die Ringe

Hochzeitsbrauch in Portugal

Hochzeits-Braeuche
Hochzeitsbrauch in Portugal: Es wird bei portugiesischen hochzeitsfeiern gerne und viel gegessen und getrunken. Da darf der Portwein nicht fehlen.In Portugal ist es bei einer Hochzeit Brauch, dass man keine Sachgeschenke mitbringt, sondern einen Geldbetrag pro Gast. Üblich sind zwischen 50 und 70 Euro. Für die Geldgeschenke gibt es spezielle Glückwunschkarten, die in der Karte eingeklebt noch einen winzig kleinen Umschlag für die Scheine haben. Besonders nett ist es natürlich, selbst eine Karte zu basteln und das Geld dann hinein zu tun. Mit dem Geld wird vor allem die Hochzeitsfeier bezahlt.

Häufig wird die Hochzeitsfeier aber vom Vater der Braut bezahlt und das ganze eingenommene Geld wird dem Brautpaar für die neue Wohnung überlassen.

Die Hochzeit findet normalerweise vormittags in der Kirche statt, dann gibt es zwei Stunden Pause für die Video- und Fotosession (die besonders wichtig ist). Während dieser Zeit dürfen die Gäste nicht in den Festsaal - um die Gedecke für die späteren Fotos nicht zu beschädigen. In der Zwischenzeit findet draußen üblicher Weise ein Sektempfang.

Nach dem Essen (das üblicherweise so reichlich ist, dass es für den nächste Tag auch noch reicht, wird getanzt. Weil die Portugiesen ziemlich fotogeil sind, findet vorher die Fotosession noch einmal statt - mit derselben Dauer. Übrigens: Wenn jemand mit der Gabel an sein Glas klopft, dann müssen Braut und Bräutigam sich küssen.

Hochzeitsbrauch in China: Viel Lärm

Hochzeits-Braeuche
Doppeltes Glück: Das Mandarin-Zeichen für EheEine chinesische Hochzeit soll Spass machen für alle Beteiligten. Deswegen ist es Brauch in China, dass die Hochzeitsfeier vor allem laut ist und Lärm macht. 2400 Jahre Tradition bei den Hochzeitsbräuchen lassen grüßen. Knallkörper und Feuerwerk begleiten die Hochzeit und lassen das Ehepaar hochleben. Vor allem werden die bösen Geister vertrieben und die guten Geister milde gestimmt. Gewünscht wird "Doppeltes Glück ("shuang-hsi" in Mandarin).

Üppige Buffets und Getränke, zahlreiche Spiele und Streiche machen eine chinesische Hochzeit zum Erlebnis. Je mehr desto besser und desto glücklicher wird die Ehe.

Weil weiss in China die Farbe der Trauer ist, trägt die Braut in China rot oder rosa. Auch weiße Geschenke (wie zum Beispiel ein Kühlscrank) sind ungeeignet. Aber keine Sorge: Die meisten Fabrikate der in Deutschland "weiße Ware" genannten Produkte gibt es in China natürlich in bunt ....

Eine ausführlich englischsprachige Erklärung über Hochzeitsbräuche in China gibts hier

Hochzeitsbrauch in Kaernten: Braut aufwecken

Hochzeits-Braeuche kärnten
In Kärnten werden Braut und Bräutigam (die natürlich getrennt schlafen) zu Hause um 4.00 Uhr früh mit Böllern und Musik von Freunden oder Nachbarn geweckt. Den Aufweckern bietet man dann ein Frühstück in Form von Gulaschsuppe oder ähnlichen an.

Hochzeitsbrauch: Brauttanz um Geld

Es gibt in manchen Teilen Deutschlands den Brauch, dass bei der Hochzeitsfeier die Braut mit vielen verschiedenen männlichen Hochzeitsgästen tanzt. Diese werfen während dessen einige Münzen auf den Boden.

Der Bräutigam wird mit Schaufel und Kehrbesen bestückt und muss die Münzen aufkehren und in die Hosentasche stecken. Dieses Geld kommt dem Brautpaar zugute.

Immer wieder gerne gemacht: Drei oder vier männliche Hochzeitsgäste ergreifen überraschend den Bräutigam, wenn dieser seine Taschen voll mit Münzen hat. Danach drehen sie ihn in der Luft um, so dass das Geld wieder heraus fällt. Dann muss der Bräutigam wohl noch einmal seine hausmännischen Fähigkeiten beweisen und alles zusammenkehren. Am Schluss darf das Brautpaar das Geld natürlich behalten.

Hochzeitsbrauch in Mexiko: Pinata

hochzeitsbrauch_Mexiko_Venezuela PinataFür Brautpaare in Mexiko und Venezuela ist eine Hochzeits-Piñata (gesprochen "Pinjata") der Glücksbringer schlechthin.

Die Piñata ist eine bunt gestaltete hohle Figur - heutzutage aus Pappmache, früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen, die man mit Süßigkeiten oder anderen Überraschungen füllt. Die Piñata wird an einem Seil festgebunden, dass über eine Rolle oder einen Ast an der Decke oder - im Freien - an einem Baum hängt. Am anderen Ende zieht der Spielleiter am Seil, so dass die Pinata mal hoch und mal tief hängt.

Bei normalen Festen dürfen jetzt alle Gäste, bei Hochzeitsfeiern lediglich das Brautpaar, mit verbundenen Augen mit einem Stock ein paar Mal zuschlagen, in der Hoffnung, die Piñata zu treffen.

Die anderen Mitspieler feuern ihn an und rufen, wo sich die Piñata gerade befindet - hoch oder niedrig. Schlag um Schlag wird die Piñata mehr durchlöchert. Wenn es schließlich Bonbons und Überraschungen regnet, können alle soviel aufheben, wie sie erwischen. Gutscheine sind bei modernen Hochzeiten inzwischen sehr beliebt, manchmal wir die Piñata auch mit gerollten Geldscheinen und Münzen gefüllt.

Bei der Hochzeits-Pinata vertreibt das Brautpaar mit seinen Schlägen symbolisch alle feindliche Gefühle des Eheglücks. Die Füllung steht für Wohlstand, Sicherheit und Liebe stehen.

In Venezuela sind die Piñatas äußerst beliebt zum Polterabend, wobei die Hochzeitsgäste, die die Piñata mitbringen, mit einer gewagten Form und Füllung das Brautpaar aufziehen wollen.

In Südamerika werden Piñatas auch zu anderen Festen verwendet:
  • In El Salvador darf sie bei Kinderfesten und Kindergeburtstagen nicht fehlen...
  • In Mexiko ist die Piñata bei den "Posadas", den vorweihnachtlichen Festen, besonders populär
  • In Peru schenken die Kinder den Eltern eine Pinata zum fünfzigsten Geburtstag
  • In Venezuela findet eine Piñata auch zum Geburtstag Verwendung

Hochzeitsbrauch in Spanien: Zigarren mit Initialien

Auf einer spanische Hochzeit erhält die Braut Brautgeld ("Arras matrimoniales") in Form von 13 goldenen Münzen. Während der Trauungszeremonie lässt der Bräutigam die Münzen in die Hände der Braut fallen.

Nach der Trauung werden in Spanien zum Kaffee Zigarren und für Frauen Zigaretten und Zigarillos gereicht. Diese tragen eine Banderole mit den Initialien des Brautpaares. Die Zigarrenläden in Spanien stellen gegen geringen Aufpreis diese Banderolen her. Die Gäste erhalten von dem Brautpaar ("Novios") kleine Geschenke, zum Beispiel kleine Flaeschchen Olivenoel als Dank für die Begleitung an diesem besonderen Tag ("gracias por acompanaros este día tan especial").

Hochzeitsbrauch in Kroatien: Braut mit den Zähnen ausziehen

In Kroatien ist die Verlobungsfeier eine Art Junggesellinnen-Abschied der Braut. Sie wird im Haus ihrer Familie gefeiert. Die Braut lädt dazu nur ihre eigenen Verwandten und Freunde ein. Am Tag der Hochzeit treffen sich dann die Verwandten und Freunde der Braut im Hause der Brauteltern, die Verwandten und Freunde des Bräutigams werden bei ihm zuhause erwartet.

Unverheiratete Mädchen stecken den Ankömmlingen eine verzierte weiße Hochzeitsnadel an, auf traditionelleren Hochzeiten eine Nadel mit Rosmarin und einem Bändchen in den Landesfarben. Nach Kaffee, Kuchen und Musik trifft man sich im Haus der Braut. Unter lautstarkem Hupkonzert geht es schließlich zur Kirche. Nach der Trauung wird dem Brautpaar bereits in der Kirche gratuliert.

Die Hochzeitsfeier findet dann in einem Hotel oder Restaurant statt. Serviert werden kalte Käse- und Wurstplatten (Meza) und ein Gängemenü mit Spanferkel oder Lamm. Dazu gibt es natürlich jede Menge Sljivovica - den kroatischen Pflaumenschnaps. Die Braut geht mit ihrer Trauzeugin durch die Reihen, begrüßt jeden Gast noch einmal einzeln und stößt mit ihm an.

Die Gäste legen als Hochzeitsgeschenke Kuverts mit Geld und Glückwunschkarten auf das Tablett, das die Trauzeugin hält. In ländlicheren Gegenden ist es übrigens noch üblich, dass sich auf dem Tablett bereits ein Apfel befindet, in dem Dukaten stecken. Diese Goldtaler haben die Brauteltern für das Paar gespart, sie demonstrieren den finanziellen Wohlstand der Familie. Auch die engsten Verwandten des Paares stecken dann an Stelle von Geld oft Dukaten in den Apfel.

Eine Liveband spielt Musik und man tanzt den Kreistanz Kolo oder Partnertänze. Kurz vor Mitternacht muss das Paar gemeinsam die Hochzeitstorte anschneiden und sich gegenseitig mit den ersten Stücken füttern. Dann setzt die Braut ihren Fuß auf einen Stuhl und zieht ganz langsam ihren Rock bis zum Strumpfband hoch, das der frisch angetraute Ehemann mit den Zähnen auszieht.



Das laut beklatschte Spektakel hat nicht nur einen voyeuristischen Grund. Denn das Strumpfband wirft der Bräutigam in die Reihen der unverheirateten Männer, während die unverheirateten Mädchen sich für den Brautstrauß aufstellen. Das Mädchen, das den Brautstrauß fängt, und der Junge, der das Strumpfband ergattert, müssen miteinander tanzen.

Um Mitternacht verschwindet die Braut schließlich, zieht sich um und kehrt in einem Abendkleid zurück, in dem es sich wesentlich angenehmer bis in die Morgenstunden feiern lässt.

Hochzeitsbrauch in Sizilien: Holzklotz für die Braut

Hochzeitsbrauch auf Sizilien: Die Braut und der ZaunpfahlIn Sizilien und im ganzen anderen südlichen Italien wirbt der Bräutigam noch ganz traditionell um die Hand der Braut: Mit einem Abendständchen des jungen Mannes unter dem Fenster der Angebeteten.

Alternativ oder ergänzend verwendet er einen Holzklotz, der in diesem Falle den sprichwörtlichen Zaunpfahl ersetzt. Der Verliebte legt abends einen Holzstamm oder einen Holzklotz vor die Tür der erhofften Zukünftigen. Nimmt sie den Antrag an, holt sie den Holzklotz ins Haus. Lehnt sie jedoch ab, so findet der so Verschmähte den Stamm am nächsten Tag von der Tür weggerollt vor.

Hochzeitsbrauch in Kärnten: Braut aufwecken

In Kärnten werden Braut und Bräutigam (die natürlich getrennt schlafen) zu Hause um 4.00 Uhr früh mit Böllern und Musik von Freunden oder Nachbarn aufgeweckt. Den Aufweckern bietet man dann ein Frühstück in Form von Gulaschsuppe oder ähnlichen an.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsnacht

Hochzeitsgeschenke für die HochzeitsnachtDer Begriff "Hochzeitsnacht" ist in Deutschland seit nicht einmal 100 Jahren in unserem Sprachgebrauch. Zuvor war ausschließlich der Ausdruck "Brautnacht" gebräuchlich. Die Brautnacht war diejenige Nacht, in der die Ehe vollzogen wurde (also nach klassisch abendländisch-patriarchischer Überzeugung die Entjungferung der Braut statt fand). Die Brautnacht musste keineswegs direkt dem Hochzeitstag folgen.

Die Hochzeitsnacht wurde traditionell nicht als Privatangelegenheit zweier Menschen gesehen, sondern als ein Ereignis, das das ganzes Dorf beschäftigte. So spielte sich auch das sogenannte "Beilager" unter der Anwesenheit von Zeugen ab. Beim Beilager stiegen Braut und Bräutigam gemeinsam ins Bett. Danach wurde das Paar im Brautgemach nochmals gesegnet und das Bett mit Weihwasser bespritzt, um böse Geister fern zu halten.

Ein verbreiteter Brauch aus vorchristlicher Zeit ist es, dass der Bräutigam die Braut über die Schwelle seines Hauses trägt. Der Hintergrund dieser romantischen Geste liegt in der Annahme, dass es die Dämonen unter der Türschwelle auf die Braut abgesehen haben. Der Mann, mutig und stark, kennt keine Angst vor den bösen Dämonen, rettet seine Frau und bringt sie in die sichere Wohnung oder das Zimmer. Unter das Bett schauen, um das Monster-unter-dem-Bett zu vertreiben muss er allerdings in der Regel nicht.


Hochzeitsbrauch in Deutschland: Brautstrauß werfen

In Deutschland ist es traditionell die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Er überreicht ihn vor oder in der Kirche seiner Braut. Ist die Braut Jungfrau, bestehen Strauß und Kranz aus Myrte; sonst - oder bei der zweiten Hochzeit - werden traditionell Orangenblüten verwendet.

Der Brautstrauß taucht in Deutschland das erste Mal in der Renaissance auf und diente einem sehr praktischen Sinn. Durch die damals übliche vernachlässigte Körperhygiene und den oftmals exzessiven Einsatz von Weihrauch herrschte während einer Hochzeit in der Kirche oft dicke Luft. Die Brautsträuße der Renaissance waren reine Duftsträuße, die durch ihren intensiven Geruch die Braut vor Ohnmachtsanfällen während der Trauung bewahren sollten.

Nach Ende der Trauung wird der Brauch des Brautstrauß-Werfens durchgeführt. Dabei versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Brautstrauß blind über ihren Rücken in die Menge der weiblichen Hochzeitsgäste. Wer den Strauß fängt, soll die nächste Braut werden.

Blumenschmuck zur Hochzeit gab es durch alle Zeiten.

Liebesbrauch in Ungarn: Schlösser anhängen

Hochzeitsbrauch Hochzeitsgeschenk Schloss Verlobungsgeschenk Ungarn Pecz
In Ungarn gibt es unter Pärchen, Verlobten oder Hochzeitspaaren den Brauch, dass sie sich gegenseitig ein Schloß schenken (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss). Oder sie bekommen es von den Gästen einer Verlobungsfeier oder einer Hochzeitsfeier geschenkt.

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und ein Datum eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke oder einem Metallzaun irgendwo in der Stadt, wo schon viele Schlösser hängen. Dort schließen sie das Schloss an und werfen den Schlüssel weg (zum Beispiel in einen nahegelegenen Brunnen). Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Beziehung halten sollen.

Die Schlösser (hier ein Foto, dass wir in Pecz in Südungarn gemacht haben) werden von der Stadtverwaltung alle paar Jahre entfernt. Allerdings sind innerhalb weniger Wochen neue Plätze entstanden, an denen Schlösser hängen.

Hochzeitsbrauch in Russland: Schloß schenken für Braut und Bräutigam

Hochzeitsbrauch: Liebesschloss Hochzeitsgeschenk Gravur Bild: Slideshow BobIn Rußland ist der Hochzeitsbrauch entstanden und er hat sich inzwischen überall in Osteuropa ausgebreitet. Bei dem Hochzeitsbrauch erhalten Braut und Bräutigam von den Hochzeitsgästen ein Schloß geschenkt (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss).

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und das Datum der Hochzeit eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke, schließen das Schloss dort an und werfen den Schlüssel in den Fluß.

Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Ehe halten sollen. Immer öfter werden auch zu Hochzeitstagen Schlösser von den Liebenden angebracht.

Hochzeitsbrauch in Lettland: Schloß schenken für Braut und Bräutigam

Hochzeitsbrauch: Liebesschloss Hochzeitsgeschenk Gravur Bild: Slideshow BobIn Lettland gibt es den Hochzeitsbrauch, dass die Hochzeitsgäste der Braut und dem Bräutigam ein Schloß schenken (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss).

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und das Datum der Hochzeit eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke im Arkadenpark in Riga, schließen das Schloss dort an und werfen den Schlüssel in den Fluß.

Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Ehe halten sollen. Immer öfter werden auch zu Hochzeitstagen Schlösser von den Liebenden angebracht.

Hochzeitsbrauch in Schweden: Bräutigam küssen

Braut und Brautjungfern - C:agastecheg/Sxc.hu

Während des Hochzeitsessen in Schweden dürfen die Gäste jederzeit ihre Gläser klirren lassen. Das ist das Zeichen für Braut und Bräutigam, einander zu küssen. Wenn einer der frisch Getrauten den Saal verlässt, geht das Küssen weiter: Ist die Braut beim Nase pudern, dürfen die andere Frauen dem frischgebackenen Ehemann einen Kuss geben.

Ist hingegen der Bräutigam abwesend, können andere Männer die Braut küssen.

Geschenke für Hochzeit und andere Feste

Blumen für die Hochzeit Zum Tivoli-Pal Radio


Wünsche erfüllen mit der Flammea Fluglaterne