Hochzeitsbrauch in Indien

Hochzeits-Braeuche
In Indien wird die Hochzeit meist von den Elternpaaren der Eheleute ausgemacht - die Hochzeit ist somit in der Regel keine Liebesheirat. Eine hinduistische Hochzeit erstreckt sich traditionell über vier Tage, angefüllt mit Ritualen die die Verbindung zwischen Braut und Bräutigam sowie deren Familien festigen. Die eigentliche Trauung findet erst am dritten Tag statt. Ein Priester eröffnet die Zeremonie mit Gebeten und Sanskrit.

Braut und Bräutigam, beide mit Blumengirlanden geschmückt, sitzen vor einem Feuer und bringen diesem verschiedene Opfergaben dar. Dann umrunden beide viermal das heilige Feuer, wobei sie jedes Mal einen Stein berühren. Dieser symbolisiert zukünftige Hindernisse in ihrem Leben, die sie gemeinsam bewältigen werden. Bevor sie noch einmal sieben Schritte um das Feuer machen, bei denen sie um Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wohlstand für ihre Ehe bitten, legt der Bräutigam seiner zukünftigen Ehefrau ein Baumwollband mit verschiedenen Anhängern um den Hals.

Das Verknoten dieses Bandes ist der Höhepunkt der Zeremonie. Schließlich markiert der Bräutigam mit rotem Pulver einen Punkt (Bindi) über der Nasenwurzel der Braut, der ihr das "dritte Auge" öffnet.

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