Hochzeitsbrauch in Kroatien: Braut mit den Zähnen ausziehen

In Kroatien ist die Verlobungsfeier eine Art Junggesellinnen-Abschied der Braut. Sie wird im Haus ihrer Familie gefeiert. Die Braut lädt dazu nur ihre eigenen Verwandten und Freunde ein. Am Tag der Hochzeit treffen sich dann die Verwandten und Freunde der Braut im Hause der Brauteltern, die Verwandten und Freunde des Bräutigams werden bei ihm zuhause erwartet.

Unverheiratete Mädchen stecken den Ankömmlingen eine verzierte weiße Hochzeitsnadel an, auf traditionelleren Hochzeiten eine Nadel mit Rosmarin und einem Bändchen in den Landesfarben. Nach Kaffee, Kuchen und Musik trifft man sich im Haus der Braut. Unter lautstarkem Hupkonzert geht es schließlich zur Kirche. Nach der Trauung wird dem Brautpaar bereits in der Kirche gratuliert.

Die Hochzeitsfeier findet dann in einem Hotel oder Restaurant statt. Serviert werden kalte Käse- und Wurstplatten (Meza) und ein Gängemenü mit Spanferkel oder Lamm. Dazu gibt es natürlich jede Menge Sljivovica - den kroatischen Pflaumenschnaps. Die Braut geht mit ihrer Trauzeugin durch die Reihen, begrüßt jeden Gast noch einmal einzeln und stößt mit ihm an.

Die Gäste legen als Hochzeitsgeschenke Kuverts mit Geld und Glückwunschkarten auf das Tablett, das die Trauzeugin hält. In ländlicheren Gegenden ist es übrigens noch üblich, dass sich auf dem Tablett bereits ein Apfel befindet, in dem Dukaten stecken. Diese Goldtaler haben die Brauteltern für das Paar gespart, sie demonstrieren den finanziellen Wohlstand der Familie. Auch die engsten Verwandten des Paares stecken dann an Stelle von Geld oft Dukaten in den Apfel.

Eine Liveband spielt Musik und man tanzt den Kreistanz Kolo oder Partnertänze. Kurz vor Mitternacht muss das Paar gemeinsam die Hochzeitstorte anschneiden und sich gegenseitig mit den ersten Stücken füttern. Dann setzt die Braut ihren Fuß auf einen Stuhl und zieht ganz langsam ihren Rock bis zum Strumpfband hoch, das der frisch angetraute Ehemann mit den Zähnen auszieht.



Das laut beklatschte Spektakel hat nicht nur einen voyeuristischen Grund. Denn das Strumpfband wirft der Bräutigam in die Reihen der unverheirateten Männer, während die unverheirateten Mädchen sich für den Brautstrauß aufstellen. Das Mädchen, das den Brautstrauß fängt, und der Junge, der das Strumpfband ergattert, müssen miteinander tanzen.

Um Mitternacht verschwindet die Braut schließlich, zieht sich um und kehrt in einem Abendkleid zurück, in dem es sich wesentlich angenehmer bis in die Morgenstunden feiern lässt.

Hochzeitsbrauch in Sizilien: Holzklotz für die Braut

Hochzeitsbrauch auf Sizilien: Die Braut und der ZaunpfahlIn Sizilien und im ganzen anderen südlichen Italien wirbt der Bräutigam noch ganz traditionell um die Hand der Braut: Mit einem Abendständchen des jungen Mannes unter dem Fenster der Angebeteten.

Alternativ oder ergänzend verwendet er einen Holzklotz, der in diesem Falle den sprichwörtlichen Zaunpfahl ersetzt. Der Verliebte legt abends einen Holzstamm oder einen Holzklotz vor die Tür der erhofften Zukünftigen. Nimmt sie den Antrag an, holt sie den Holzklotz ins Haus. Lehnt sie jedoch ab, so findet der so Verschmähte den Stamm am nächsten Tag von der Tür weggerollt vor.

Hochzeitsbrauch in Kärnten: Braut aufwecken

In Kärnten werden Braut und Bräutigam (die natürlich getrennt schlafen) zu Hause um 4.00 Uhr früh mit Böllern und Musik von Freunden oder Nachbarn aufgeweckt. Den Aufweckern bietet man dann ein Frühstück in Form von Gulaschsuppe oder ähnlichen an.

Hochzeitsbrauch in Peru: Schlaegerei der Braeute

Im Regenwald in Peru gibt es einen sonderbaren Hochzeitsbrauch. Er ist vermutlich in dieser Form nicht auf Deutschland übertragbar. Hier prügeln sich die heiratswilligen Frauen um einen Mann, bis eine Braut als Siegerin feststeht. Diese darf den Bräutigam dann heiraten.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsnacht

Hochzeitsgeschenke für die HochzeitsnachtDer Begriff "Hochzeitsnacht" ist in Deutschland seit nicht einmal 100 Jahren in unserem Sprachgebrauch. Zuvor war ausschließlich der Ausdruck "Brautnacht" gebräuchlich. Die Brautnacht war diejenige Nacht, in der die Ehe vollzogen wurde (also nach klassisch abendländisch-patriarchischer Überzeugung die Entjungferung der Braut statt fand). Die Brautnacht musste keineswegs direkt dem Hochzeitstag folgen.

Die Hochzeitsnacht wurde traditionell nicht als Privatangelegenheit zweier Menschen gesehen, sondern als ein Ereignis, das das ganzes Dorf beschäftigte. So spielte sich auch das sogenannte "Beilager" unter der Anwesenheit von Zeugen ab. Beim Beilager stiegen Braut und Bräutigam gemeinsam ins Bett. Danach wurde das Paar im Brautgemach nochmals gesegnet und das Bett mit Weihwasser bespritzt, um böse Geister fern zu halten.

Ein verbreiteter Brauch aus vorchristlicher Zeit ist es, dass der Bräutigam die Braut über die Schwelle seines Hauses trägt. Der Hintergrund dieser romantischen Geste liegt in der Annahme, dass es die Dämonen unter der Türschwelle auf die Braut abgesehen haben. Der Mann, mutig und stark, kennt keine Angst vor den bösen Dämonen, rettet seine Frau und bringt sie in die sichere Wohnung oder das Zimmer. Unter das Bett schauen, um das Monster-unter-dem-Bett zu vertreiben muss er allerdings in der Regel nicht.


Hochzeitsbrauch in Deutschland: Brautstrauß werfen

In Deutschland ist es traditionell die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Er überreicht ihn vor oder in der Kirche seiner Braut. Ist die Braut Jungfrau, bestehen Strauß und Kranz aus Myrte; sonst - oder bei der zweiten Hochzeit - werden traditionell Orangenblüten verwendet.

Der Brautstrauß taucht in Deutschland das erste Mal in der Renaissance auf und diente einem sehr praktischen Sinn. Durch die damals übliche vernachlässigte Körperhygiene und den oftmals exzessiven Einsatz von Weihrauch herrschte während einer Hochzeit in der Kirche oft dicke Luft. Die Brautsträuße der Renaissance waren reine Duftsträuße, die durch ihren intensiven Geruch die Braut vor Ohnmachtsanfällen während der Trauung bewahren sollten.

Nach Ende der Trauung wird der Brauch des Brautstrauß-Werfens durchgeführt. Dabei versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Brautstrauß blind über ihren Rücken in die Menge der weiblichen Hochzeitsgäste. Wer den Strauß fängt, soll die nächste Braut werden.

Blumenschmuck zur Hochzeit gab es durch alle Zeiten.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitstage

Die Hochzeitsjubiläen in Deutschland werden gesondert bezeichnet. Mit der "grünen Hochzeit" beginnt das Eheleben. Danach feiern Bräutigam und Braut (nun Ehemann und Ehefrau) ihren Hochzeitstag. Wenn es der Mann nicht wieder vergißt:







































ZeitHochzeitstag
nach
neun Monaten
Bier-Hochzeit
nach
einem Jahr
baumwollene Hochzeit oder papierene Hochzeit (die Ehe wird praktisch. Es wird Praktisches geschenkt wie Baumwolltücher)
nach drei JahrenLederne Hochzeit
nach vier JahrenSeidene Hochzeit
nach
fünf Jahren
hölzerne Hochzeit (die Ehe ist beständig, deswegen werden Holzgegenstände verschenkt)
nach
sechs Jahren
zinnerne Hochzeit (Wie Zinngeschirr sollte auch die Ehe nach einiger Zeit aufpoliert werden) in Österreich: Zuckerhochzeit
nach
sieben Jahren
kupferne Hochzeit (die Ehe ist dauerhaft geworden, dass sie Patina (grünspan) anzusetzen verspricht. Oder man sagt im verflixten siebten Jahr, dass das Kupfer sich er noch in Gold verwandeln muss)
nach
acht Jahren
blecherne Hochzeit (die Ehe hat ihre alltäglichen und nutzbringenden Wege gefunden. Man schenkt blechernes wie Kuchenbleche oder Töpfe)
nach neun JahrenTöpfer-Hochzeit
nach 10 Jahrenbronzene Hochzeit oder Rosen-Hochzeit (Rund wie eine Rose ist das Jubiläum.
nach 11 JahrenStählerne Hochzeit
nach 12 JahrenLeinen-Hochzeit
nach 12 1/2 JahrenNickel-Hochzeit oder Petersilien-Hochzeit
nach 13 JahrenElfenbein-Hochzeit
nach 14 JahrenAchathochzeit
nach 15 Jahrengläserne Hochzeit oder Veilchen-Hochzeit (die Ehe ist durchsichtig und klar wie Glas)
nach 20 JahrenPorzellanhochzeit (fest, glänzend und beständig ist die Ehe wie Pozellan)
nach 25 JahrenSilberhochzeit (Die Ehe hat ihren Wert unter Beweis gestellt)
nach 30 JahrenPerlenhochzeit (Die Jahre der Ehe reihen sich aneinander wie eine Perlenkette)
nach 32 JahrenSeifen-Hochzeit
nach 33 JahrenKnoblauch-Hochzeit
nach 35 JahrenLeinwandhochzeit (Die Ehe ist unzerreißbar wie Leinwand geworden)
nach 37 JahrenAluminiumhochzeit (Die Ehe ist dauerhaft wie Aluminium)
nach 40 JahrenRubinhochzeit (nach 40 Jahren hält die Liebe noch immer. Die Eheleute bekommen den Rubin in ihren Ehering)
nach 50 Jahrengoldene Hochzeit (die Ehe hat, wie das Gold, die Zeit überstanden)
nach 60 Jahrendiamantene Hochzeit (die Ehe ist unangreifbar wie ein Diamant geworden)
nach 65 Jahreneiserne Hochzeit
nach 67 Jahrensteinerne Hochzeit
nach 70 JahrenGnadenhochzeit
nach 75 JahrenKronjuwelenhochzeit
nach 80 JahrenMessing-Hochzeit
nach 100 JahrenHimmelshochzeit oder rote Hochzeit

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "steinerne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "steinerne Hochzeit" beispielsweise findet am 67. Hochzeitstag statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "eiserne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "eiserne Hochzeit" beispielsweise findet am 65. Hochzeitstag statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Aluminium-Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "Aluminiumhochzeit" beispielsweise findet am 37. Hochzeitstag statt. Ob wohl damit gemeint ist, dass die Ehe inzwischen in Leichtbauweise vorliegt?

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Leinwand-Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "Leinwandhochzeit" beispielsweise findet am 35. Hochzeitstag statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "goldene Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Die weiteren wichtigeren Hochzeitstage sind Perlenhochzeit (30 Jahre), "Rubinhochzeit (40 Jahre), "Diamantene Hochzeit" (60 Jahre) sowie "Gnadenhochzeit" (70 Jahre) und "Kronjuwelenhochzeit" (75 Jahre). Oberhalb der 75 Jahre erfolgt wohl ein 404 ...

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Silber-Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Die weiteren wichtigeren Hochzeitstage sind Perlenhochzeit (30 Jahre), "Rubinhochzeit (40 Jahre), "Diamantene Hochzeit" (60 Jahre) sowie "Gnadenhochzeit" (70 Jahre) und "Kronjuwelenhochzeit" (75 Jahre). Oberhalb erfolgt wohl ein 404 ...

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Porzellan-Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "Porzellanhochzeit" beispielsweise findet nach 20 Jahren statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "gläserne Hochzeit"/"Veilchen-Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "gläserne Hochzeit" beispielsweise findet nach 15 Jahren statt. Man nennt sie auch "Veilchen-Hochzeit".

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Nickel-Hochzeit"/"Petersilienhochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "Nickel-Hochzeit" beispielsweise findet nach zwölf Jahren statt. Man sagt dazu auch "Petersilienhochzeit". Wer das Jubiläumspaar besonders verblüffen will, der gratuliert nach exakt 12 1/2 Jahren. In manchen Gegenden wird die "halbe Silberhochzeit" nämlich sehr exakt gekommen.

Ob mit dem Begriff "Petersilien-Hochzeit" gemeint ist die Erweiterung des Bratkartoffelverhältnisses auf Petersilienkartoffeln, ist bislang von der Hochzeitswissenschaft nicht geklärt. Der Ehemann darf seiner Ehefrau aber in jedem Fall auch andere Blumen schenken als Petersilie...

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "bronzene Hochzeit"/"Rosenhochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "bronzene Hochzeit" beispielsweise findet nach zehn Jahren statt. Weil es Bronze als dritter Platz nach Silber und Gold gibt, nennt man diese Hochzeit romantischerweise auch "Rosenhochzeit". Klingt vermutlich nicht so metallisch.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "blecherne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten umd am wichtigsten sind die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch, weniger bekannte andere Hochzeitsjubiläen:

Das Hochzeitsjubiläum "blecherne Hochzeit" beispielsweise findet nach acht Jahren statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "kupferne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten ist die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch andere Hochzeitsjubiläen:

Die "kupferne Hochzeit" beispielsweise findet nach sieben Jahren (also nach dem "verflixten siebten Jahr", in dem besonders viele Scheidungen passieren) statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "zinnerne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten ist die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch andere Hochzeitsjubiläen. Die weniger gebräuchtliche "zinnerne Hochzeit" findet nach sechs Jahren statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Hölzerne Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten ist die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch andere Hochzeitsjubiläen. Die "hölzerne Hochzeit" findet nach fünf Jahren statt.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Hochzeitsjubiläum "Papierene Hochzeit"

In Deutschland werden die Jubiläen der Hochzeit gefeiert. Am bekanntesten ist die Silberhochzeit (25 Jahre) und die goldene Hochzeit (50 Jahre). Aber es gibt auch andere Hochzeitsjubiläen. Die "baumwollene Hochzeit" oder "papierene Hochzeit" findet nach einem Jahr statt.

Liebesbrauch in Ungarn: Schlösser anhängen

Hochzeitsbrauch Hochzeitsgeschenk Schloss Verlobungsgeschenk Ungarn Pecz
In Ungarn gibt es unter Pärchen, Verlobten oder Hochzeitspaaren den Brauch, dass sie sich gegenseitig ein Schloß schenken (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss). Oder sie bekommen es von den Gästen einer Verlobungsfeier oder einer Hochzeitsfeier geschenkt.

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und ein Datum eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke oder einem Metallzaun irgendwo in der Stadt, wo schon viele Schlösser hängen. Dort schließen sie das Schloss an und werfen den Schlüssel weg (zum Beispiel in einen nahegelegenen Brunnen). Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Beziehung halten sollen.

Die Schlösser (hier ein Foto, dass wir in Pecz in Südungarn gemacht haben) werden von der Stadtverwaltung alle paar Jahre entfernt. Allerdings sind innerhalb weniger Wochen neue Plätze entstanden, an denen Schlösser hängen.

Hochzeitsbrauch in Russland: Schloß schenken für Braut und Bräutigam

Hochzeitsbrauch: Liebesschloss Hochzeitsgeschenk Gravur Bild: Slideshow BobIn Rußland ist der Hochzeitsbrauch entstanden und er hat sich inzwischen überall in Osteuropa ausgebreitet. Bei dem Hochzeitsbrauch erhalten Braut und Bräutigam von den Hochzeitsgästen ein Schloß geschenkt (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss).

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und das Datum der Hochzeit eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke, schließen das Schloss dort an und werfen den Schlüssel in den Fluß.

Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Ehe halten sollen. Immer öfter werden auch zu Hochzeitstagen Schlösser von den Liebenden angebracht.

Hochzeitsbrauch in Lettland: Schloß schenken für Braut und Bräutigam

Hochzeitsbrauch: Liebesschloss Hochzeitsgeschenk Gravur Bild: Slideshow BobIn Lettland gibt es den Hochzeitsbrauch, dass die Hochzeitsgäste der Braut und dem Bräutigam ein Schloß schenken (gemeint ist natürlich ein Vorhängeschloss).

Mit diesem Schloss - in das die Namen der beiden und das Datum der Hochzeit eingraviert sind - gehen die beiden zu einer Brücke im Arkadenpark in Riga, schließen das Schloss dort an und werfen den Schlüssel in den Fluß.

Das soll die Ewigkeit symbolisieren, mit der die Ehe halten sollen. Immer öfter werden auch zu Hochzeitstagen Schlösser von den Liebenden angebracht.

Hochzeitsbrauch in Belgien: Brauthandschuhe statt Ehering

In Belgien überreichte der Priester früher der Braut im Namen des Bräutigams rote Handschuhe. Diese Handschuhe hatten die Bedeutung der heutigen Eheringe.

Die Tradition der Brauthandschuhe ist sehr alt. Handschuhe hatten im Mittelalter eine Rechtsfunktion. Da die wenigsten des Lesens und Schreibens mächtig waren, galt der Handschuh als Vertragsverpflichtung. Bot eine Dame ihren Handschuh an, galt dies als höchste Gunstzuweisung. Ritter trugen den Handschuh ihrer Dame entweder unter der Rüstung am Herzen oder stolz als Wimpel am Helm.

Vor dem Traualtar nun überreichte die Braut dem Bräutigam ihren Handschuh als Symbol der Liebe, und er erwiderte die Gabe mit seinem Handschuh. Damit wurde der Vertrag bekräftigt, den eine Heirat darstellt.

Hochzeitsbrauch in Griechenland: Ein Haus als Hochzeitsgeschenk

In einigen Regionen Griechenlands erhält die Braut eine Mitgift von ihrer Mutter, ihren Großmüttern und Tanten, die aus Laken, Handtüchern und handgemachter Stickereien besteht.

Der Vater der Braut gibt seiner Tochter und seinem Schwiegersohn ein eingerichtetes Haus als Hochzeitsgeschenk. Heute ist dies in Athen und anderen großen Städten allerdings nicht mehr so.

Hochzeitsbrauch in Italien: Geschenke für die Gäste

Italienischer HochzeitsweinErhält man eine Einladung zu einer Hochzeit, sieht man sich am besten sofort nach einem passenden Geschenk um. Denn ihre Geschenke liefern die Gäste in Italien nämlich schon lange vor der Hochzeit bei der Familie von Braut und Bräutigam ab, je nachdem, wer einem näher steht. Der Schenkende wird dort mit Sekt, Knabbereien und Süßigkeiten bewirtet, und bekommt im Gegenzug zu seinem Geschenk ebenfalls eines, die so genannte „Bomboniera“. Das sind kleine Andenken wie Säckchen, Püppchen oder Bilderrahmen, die oft selber gemacht sind.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Brautentführung

Die Brautentführung ist ein Brauch bei der Hochzeitsfeier in Deutschland und Österreich. Meist sind es die guten Freunde, die die Braut entführen. Dabei ziehen die Entführer mit der Braut von Kneipe zu Kneipe, wobei der Bräutigam Entführer und Braut suchen muss und natürlich jedes Mal die Zeche zahlen soll. Manchmal hinterlassen die Entführer an vorher bestimmten Orten Hinweise, um die Suche zu erleichtern. Das Auslösen kann mit einer Aufgabe für den Bräutigam verbunden sein, beispielsweise eine künstlerische Darbietung.

In Österreich und Bayern ist es vor allem bei Bauernhochzeiten) üblich, vor der Auslösung der Braut Gstanzl zu singen.

In Niederösterreich ist es üblich, in ein nahe gelegenes Wirtshaus zu gehen, um dort zu trinken, zu singen und zu warten, bis der Bräutigam kommt. In den meisten Gegenden muss der Brautführer, manchmal der Bräutigam oder der Brautvater (eher selten die Trauzeugen) die Zeche der Entführer bezahlen.

Dieser Brauch geht zurück auf das "Recht der ersten Nacht" (ius primae noctis). Im Mittelalter hatte der Lehnsherr das Recht, die Frauen in ihrem Gebiet in der Hochzeitsnacht zu entjungfern. Damals wurden die Bräute von den Vasallen der Obrigkeit aus den Hochzeiten abgeholt (entführt). Die Geschichtswissenschaft sieht in diesem Recht eher eine literarische Fiktion. Die Vorstellung von einem Herrenrecht der ersten Nacht taucht im Mittelalter zum ersten Mal 1250 in einem Gedicht über die Bauern von Verson (beim Mont-Saint-Michel) in Frankreich auf. Voll ausgeprägt ist die Idee eines früher bestehenden Herrenrechts im Baudouin de Sebourc um 1350, einem in Nordfrankreich verfassten Kreuzfahrerroman des so genannten zweiten Zyklus. Die Entstehung dieser Fiktion ist eng verbunden mit der Ablehnung von ungerecht empfundenen Mitgiftsteuern, die bei der Eheschließung an den Gerichtsherrn fällig wurden. Durch diesen Versroman wurde die Vorstellung eines vormals im Hochmittelalter existierenden Herrenrechts der ersten Nacht wahrscheinlich in ganz Europa verbreitet.

Hochzeitsbrauch in Rumänien: Brautkranz jagen

In Rumänien muß der Bräutigam seine Braut erklettern: Die Freunde der Braut befestigten den Brautkranz nämlich in einem möglichst hohen Baum. Um mit der Geliebten vor den Traualter treten zu können, musste der Bräutigam nun den Baumwipfel erklimmen. Seine eigenen Bekannten bildeten dafür eine Pyramide auf deren Spitze der Bräutigam stand, sich den Kranz aus dem Baum angelte und ihn, wieder sicheren Boden unter den Füßen, der wartenden Braut aufsetzte.

Eine weitere Tradition während der Trauung in Rumänien ist es, Geldmünzen auf den Teppich zu werfen, auf dem das Brautpaar später in der Kirche steht. Das symbolisiert, dass Geld und Wohlstand nicht annähernd so wichtig sind wie das Eheglück selbst.

Nach der Trauung verspritzt die Braut auf der Schwelle ihres neuen Heims Rosenwasser. Außerdem werden Salz und Weizenkörner in alle Himmelsrichtungen geworfen. Das soll dem frisch gebackenen Paar Glück bringen.

Hochzeitsbrauch in Finnland: Hochzeitsnacht während der Mitternachtssonne

Hochzeitsbrauch: Hochzeitsnacht während der MitternachtssonneIn Finnland wird am liebsten in den Mittsommertagen geheiratet. Die Braut trägt bei der Hochzeitszeremonie meist ein helles Kleid, der Bräutigam einen gedeckten Anzug. Die Braut ist mit etwas Altem, mit etwas Geliehenem, mit etwas Neuem und mit etwas Blauem geschmückt.

Den Brautstrauß besorgt und bezahlt der Bräutigam. Während der Hochzeitszeremonie steckt er seiner Braut den Ehering neben den Verlobungsring an den linken Ringfinger. Er selbst trägt den Verlobungsring auch als Ehering.

Traditionell erhält die Braut vom Bräutigam nach der Hochzeitsnacht die Morgengabe - ein Schmuckstück als Aufmerksamkeit.

Hochzeitsbrauch auf Hawaii: Seemuschel blasen

Im traditionellen Hawaii gab es keine Kirchen und auch keine Kirchenglocken, um eine Gemeinde zusammen zu bringen. Statt dessen verwenden die Hawaiianer die Pu, eine grosse Seemuschel mit einer Öffnung an der Seite: sie ertönt in einem hohlen, tiefen Klang, wenn man hineinbläst. Einen guten Muschelbläser kann man Kilometer weit hören.

Bei der Hochzeitsfeier geht der Muschelbläser entweder vor der Braut oder steht neben dem Bräutigam. Dabei bläst in die vier Himmelrichtungen: Richtung Osten zum Haleakala, dem größten schlafenden Vulkan der Welt, auch "Haus der aufgehenden Sonne" genannt. Dann bläst er Richtung Norden zu den Bergen und zum Regenwald, wo sich die Ahnen aufhalten. Er bläst Richtung Westen zum ewigen Meer und er bläst zum Süden zum Hochzeitspaar hin, um all die guten Gedanken, das Mana (Kraft und Energie) und Aloha (Liebe) zu Braut und Bräutigam zu bringen.

Hochzeitsbrauch auf Hawaii: Schmetterlinge fliegen lassen

Hochzeitsbrauch: Schmetterlinge fliegen lassen - Bild: Shannah Pace/SXC.huNicht umsonst spricht man von Schmetterlingen im Bauch: Nach einer alten Legende auf Hawaii, erfüllen Schmetterlinge die Wünsche derjenigen, die sie freilassen. Deswegen ist es in manchen Teilen der Insel der Brauch, zur Hochzeit eine ganze Schar Schmetterlinge als gute Wünsche für das Brautpaar in den Himmel fliegen zu lassen.

Die Schmetterlinge werden einzeln in kleinen Schachteln verteilt. Jeder Gast flüstert dem Schmetterling seinen ganz speziellen Hochzeitswunsch für Braut oder Bräutigam oder am besten beide zu und dann werden alle Boxen geöffnet. Die Schmetterlinge tragen nun die guten Hochzeitswünsche in alle Himmelsrichtungen.

In Deutschland gibt es Anbieter, die zwischen April und Oktober Schmetterlinge für Hochzeitsfeiern liefern. So zum Beispiel Ingana. Geliefert werden die ausreichend gefütterten Tiere in der gewählten Verpackung (Schwarmbox/ einzelne Faltschachteln) einen Tag vor dem geplanten Termin. In dieser Box können die Schmetterlinge bis zum Freilassen einfach gelagert werden. Auf diese Weise werden die Tiere beruhigt und warten entspannt, ohne Gefahr sich die zarten Flügel zu verletzen, auf ihren großen Auftritt. Ein Füttern ist nicht notwendig.



Wer keine lebendigen Schmetterlinge schenken will, kann ja beispielsweise auch Schmetterling von Swarowski Schmetterlinge von Swarowski verschenken und diese Geschichte erzählen.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Brautbecher

Brautbecher, auch Hochzeitsbecher genannt, sind Trinkgefäße, aus denen beide Eheleute gleichzeitig trinken können. Brautbecher werden dem Brautpaar auch gern als Geschenk zur Hochzeit überreicht.
Der Brautbecher (oder Hochzeitsbecher) ist ein Symbol für die Liebe, Treue und Hoffnung auf das große Glück, wenn ein Paar bei seiner Hochzeit aus diesem Becher trinkt.

Es ist ein Becher in Frauengestalt mit einem zweiten drehbaren Gefäß, so dass Bräutigam und Braut gleichzeitig daraus trinken können. Nach der Legende hatte sich ein Goldschmied in die Tochter eines Herzogs verliebt. Als der Herzog davon erfuhr, warf er den Goldschmied in den Kerker. Weil aber seine Tochter zu sehr über das Schicksal ihres Geliebten weinte, stellte der Herzog dem Goldschmied die Aufgabe, dass er einen Becher schmieden müsse, aus dem zwei zur selben Zeit trinken können, ohne einen Tropfen zu verschütten.

Der Goldschmied gestaltete aus einem rockförmigen Becher seine Geliebte, welche mit erhobenen Händen einen zweiten, beweglichen und drehbaren Becher hielt. Damit war es für das Liebespaar leicht, die beiden gefüllten, miteinander verbundenen Becher gleichzeitig zu leeren. Und damit die Bedingung des Herzogs zu erfüllen. Und so wurden sie Braut und Bräutigam.

Historisch gesehen gehören die Brautbecher als Hochzeitsgeschenke zu den Scherzgefäßen der Renaissance. Daher haben die wenigen Originale aus dieser Zeit meist die spanische Hoftracht mit Halskrause, Puff-Ärmeln und Chatelain.

Als Alternative zum Brautbecher: Eine Auswahl an Geschenkideen für das Brautpaar sowie Ideen für originelle Gastgeschenke von Swarovski.

Hochzeitsbrauch in England: Mehrere Tage feiern

In Großbritannien, Irland oder Neuseeland wird der Junggesellenabend als 'Stag Party', 'Stag Night' oder 'Stag Do' genannt, sein weibliches Gegenstück ist die 'Hen Party' oder 'Hen's Night'.

In Großbritannien werden Stag Party und Hen Party inzwischen in zwei von drei Fällen über mehrere Tage im Ausland gefeiert. Während die Stag Parties vornehmlich in Mittelosteuropa, wie z.B. in Prag und in Budapest gefeiert werden, werden die Hen Parties vor allem in wärmeren Regionen am Strand gefeiert, beispielsweise in Spanien. In beiden Fällen dient Junggesellenfest bzw. Junggesellinnenfest dazu, Braut und Bräutigam noch einmal die Gelegenheit zu bieten, außerhalb des eigenen Kulturkreises tüchtig über die Stränge zu schlagen.

Hochzeitsbrauch in Schweden: Bräutigam küssen

Braut und Brautjungfern - C:agastecheg/Sxc.hu

Während des Hochzeitsessen in Schweden dürfen die Gäste jederzeit ihre Gläser klirren lassen. Das ist das Zeichen für Braut und Bräutigam, einander zu küssen. Wenn einer der frisch Getrauten den Saal verlässt, geht das Küssen weiter: Ist die Braut beim Nase pudern, dürfen die andere Frauen dem frischgebackenen Ehemann einen Kuss geben.

Ist hingegen der Bräutigam abwesend, können andere Männer die Braut küssen.

Hochzeitsbrauch in der Türkei: Goldschmuck und Geld

Hochzeitsbrauch: Braut mit Brautstrauss C:Narcis Parfenti/SXC.hu
Bei der Hochzeit in der Türkei erhalten die Brautleute ihre Geschenke getrennt überreicht. Die Braut erhält dabei Goldschmuck und Geld, die das Paar sozial absichern sollen. Goldschmuck oder Geldscheine werden dabei von den Gästen ans Brautkleid gesteckt.

Für den neuen Hausstand des Paares kauft die Braut übrigens Dinge wie Küchengeräte und Bettzeug, der Bräutigam sorgt für Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Als Gabe für das Brautpaar (bohca) werden von den Angehörigen ein Koran (für den Glauben), Mehl, Brot und Reis (bedeutet genug Nahrung für die Familie), Eier (für die Fruchtbarkeit der Frau) und Salz (für die Harmonie) verschenkt.

Hochzeitsbrauch in Brasilien: Die nackte Braut

In Brasilien geht es beim Jungesellinnenabschied hoch her. Der Alkohol fließt in Strömen. Jede eingeladene Frau muss der Braut ein gut verpacktes Geschenk mitbringen. Rät sie das Geschenk richtig, dann darf sie das nächste Geschenk auspacken. Rät sie hingegen dreimal falsch, muß sie für jedes falsch erratene Geschenk zum einen ein Kleidungsstück ablegen und zum anderen einen Schnaps trinken.

Dessous für die schönste Nacht im Leben  ...

Die Freundinnen bemühen sich natürlich, besonders schwer zu erratende Geschenke mitzubringen - und möglichst viele andere Freundinnen mit einem Geschenk. So endet der Jungesellinnenabschied oft mit einer nackten Braut - auch wenn diese sich natürlich bemüht, an diesem Abend möglichst viele Kleidungsstücke zu tragen, die sie ablegen kann.

Hochzeitsbrauch in der Türkei: Roter Brautschleier

In der Türkei ist der Schleier der Braut bei der Hochzeit nicht weiß, sondern rot. Denn Rot ist die Farbe des Blutes und des Feuers. Die Farbe Rot beim Brautschleier steht für Jugend, Schönheit und die Liebe - außerdem für Reichtum, Kraft - und Fruchtbarkeit...

Hochzeitsbrauch in Australien: Osterwasser in der Kirche

In Australien besprengen sich Braut und Bräutigam gegenseitig in der Kirche mit Wasser, dass sie aus einem fließenden Gewässer zu Ostern geschöpft haben. Fließendes Wasser zu Ostern ist nach australischer Überzeugung gesegnet und bringt Glück und Harmonie in die Ehe.

Hochzeitsbrauch in Mexiko: Der Heiratsantrag mit Mariachi Ensemble

Der Möchtegern-Bräutigam bestellt vor die Haustür der Angebeteten die Mariachi (das Ensemble besteht üblicherweise aus sieben bis 12, gelegentlich auch aus bis zu 20 Sängern und Musikern, die Gitarre, Guitarron, Geige, Maracas Trompete und Vihuela spielen - ist also für den Abend nicht ganz billig).

Das Ensemble bringen ein romantisches Ständchen. Schaltet die Braut in spe während der Musik das Licht an oder kommt sie sogar ans Fenster, um der Musik zu lauschen, dann bedeutet das, dass sie dem Verehrer wohl gesonnen ist.

Hochzeitsbrauch in Deutschland: Kranz über der Tür

In einigen Gegenden Deutschlands ist es üblich, dass am Abend vor der Hochzeit die Nachbarn einen aus Tannenzweigen geformten Kranz über der Eingangstür des Brautpaares anbringen. Er wird von den Nachbarinnen hergestellt und mit selbstgefertigten weißen Papierblumen dekoriert. Das Anbringen des Kranzes selbst ist dann Aufgabe der männlichen Nachbarn. Nach dem Anbringen werden die Nachbarn von Braut und Bräutigam zu einem Umtrunk eingeladen.

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Geschenke für Hochzeit und andere Feste

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