Hochzeitsbrauch in Deutschland: Autokorso und Hochzeitsauto

Hochzeitsbrauch: Hochzeitsauto Mercedes 170 Oldtimer Bild: Claus Ableiter Creative Commons Lizenz
Ein Hochzeitsbrauch in Deutschland, aber auch in anderen Ländern wie Kroatien und der Türkei fährt das Brautpaar vom Standesamt oder der Kirche in die Gaststätte zur Hochzeitsfeier in einem besonderen Auto, etwa einem Sportwagen, einer luxuriösen Limousine oder einem Oldtimer (jeweils von der Autovermietung des Vertrauens). Oft werden diese Wagen mit Blumen oder Schleifen besonders geschmückt. Wer es besonders edel möchte, kann sich auch eine Hochzeitskutsche mit Pferden mieten. Reiterhöfe und manche Bauern bieten das als Miet-Dienstleistung manchmal an.

Die Hochzeitsgäste folgen dem Brautpaar-Auto in einem Autokorso. Dabei hupen die begleitenden Autos, um Aufmerksamkeit für das Brautpaar zu erlangen oder dem Auto, in dem das Brautpaar sitzt, werden Blechdosen angebunden, die beim Fahren laut scheppern. In manchen Gegenden (in Norddeutschland Schatten genannt) ist es auch üblich, den Autokorso auf dem Weg von der Trauung zur Feier anzuhalten und Wegezoll zu verlangen. Dieser Zoll wird üblicherweise mit Schnaps oder anderen hochprozentigen Alkoholika beglichen, die an die am Weg Stehenden ausgegeben und mit den Brautleuten gemeinsam getrunken werden, bevor diese die Fahrt fortsetzen können.

In Altbayern machen dies traditionell die Kinder des Dorfes oder die Ministranten bei der Hochzeit. Hierbei wird von jedem Hochzeitsgast etwas Geld hergegeben.

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