Hochzeitsbrauch in Rumänien: Brautkranz jagen

In Rumänien muß der Bräutigam seine Braut erklettern: Die Freunde der Braut befestigten den Brautkranz nämlich in einem möglichst hohen Baum. Um mit der Geliebten vor den Traualter treten zu können, musste der Bräutigam nun den Baumwipfel erklimmen. Seine eigenen Bekannten bildeten dafür eine Pyramide auf deren Spitze der Bräutigam stand, sich den Kranz aus dem Baum angelte und ihn, wieder sicheren Boden unter den Füßen, der wartenden Braut aufsetzte.

Eine weitere Tradition während der Trauung in Rumänien ist es, Geldmünzen auf den Teppich zu werfen, auf dem das Brautpaar später in der Kirche steht. Das symbolisiert, dass Geld und Wohlstand nicht annähernd so wichtig sind wie das Eheglück selbst.

Nach der Trauung verspritzt die Braut auf der Schwelle ihres neuen Heims Rosenwasser. Außerdem werden Salz und Weizenkörner in alle Himmelsrichtungen geworfen. Das soll dem frisch gebackenen Paar Glück bringen.

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