Hochzeitsbrauch in Belgien: Brauthandschuhe statt Ehering

In Belgien überreichte der Priester früher der Braut im Namen des Bräutigams rote Handschuhe. Diese Handschuhe hatten die Bedeutung der heutigen Eheringe.

Die Tradition der Brauthandschuhe ist sehr alt. Handschuhe hatten im Mittelalter eine Rechtsfunktion. Da die wenigsten des Lesens und Schreibens mächtig waren, galt der Handschuh als Vertragsverpflichtung. Bot eine Dame ihren Handschuh an, galt dies als höchste Gunstzuweisung. Ritter trugen den Handschuh ihrer Dame entweder unter der Rüstung am Herzen oder stolz als Wimpel am Helm.

Vor dem Traualtar nun überreichte die Braut dem Bräutigam ihren Handschuh als Symbol der Liebe, und er erwiderte die Gabe mit seinem Handschuh. Damit wurde der Vertrag bekräftigt, den eine Heirat darstellt.

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